Sima bläst wieder zum Halali gegen Hundehalter in Wien

In Wien bläst Stadträtin Uli Sima wieder einmal zum Halali gegen Hundehalter: In den kommenden Wochen sollen Hundehalter vermehrt kontrolliert und bei selbst kleinsten Vergehen wie fehlende Maulkorbpflicht scharf abgestraft werden. Dieser Aufwand steht in keinem Verhältnis zu den bekannten sozialen und wirtschaftlichen Vorteilen, die Hundehaltung für die Gesellschaft bedeutet.

Simas Bilanz als für Hundehaltung verantwortliche Stadträtin ist aus Sicht des Österreichischen Hundehalterverbandes (ÖHV) katastrophal:

1. Nach der Erhöhung der Wiener Hundesteuer 2012 um fast 40%,
2. den hohen Strafen für selbst kleinste Vergehen,
3. verschärfen Simas regelmäßige Aktionen gegen Hundehalter den Hundehass und die Polarisierung unter den Wiener Bürgerinnen und Bürgern, und
4. steigen die berichteten Fälle von ausgelegten Giftködern in Wien und Umgebung, wie auch viele Tierärzte bestätigen. Die Zunahme dieser Anschläge unter Sima als zuständige Stadträtin ist erschreckend und zeigt das völlige Versagen ihrer Politik in Hundefragen.
5. Entgegen den Aussagen Simas gibt es in Wien viel zu wenige Hundeauslaufzonen, die zudem hinsichtlich ihrer Ausstattung teilweise katastrophal sind. Außerdem hat es Sima nicht verstanden, den Vorschlag des Österr. Hundehalterverbandes umzusetzen, Hundezonen als Stätten der Begegnung von Bürgern mit und ohne Hund zu gestalten. Viele ältere Wienerinnen und Wiener, die selbst keinen Hund mehr halten können, würden gerne Kontakt mit Hunden haben. Modern eingerichtete Hundezonen könnten diese wichtige soziale Aufgabe übernehmen.

Die Fälle über Hundehass und unangemessene Behandlung der Wiener Hundehalter häufen sich in erschreckend hohem Ausmaß. Fast täglich gehen mehrere Anrufe im Sekretariat des ÖHV ein. So musste bspw. ein Hund in eine 10-tägige behördliche Verwahrung, weil er angeblich bei der Konfrontation mit dem Hund einer anderen Hundehalterin an dieser hochgesprungen und diese gekratzt haben soll. Oder die Halterin eines 1,4 Kilo leichten (!) Yorkshire Terriers musste 70 Euro Strafe zahlen, weil der Hund kurz ohne Leine und Maulkorb im Stadtgebiet von Wien angetroffen wurde. Die Begründung: „Gefahr für die Allgemeinheit“. In einem anderen Fall wurde der gutmütige Bullterrier eines unbescholtenen Bürger für verfallen erklärt und ins Wiener Tierschutzhaus verfrachtet, obwohl die Schuld des Hundes nach einer Hundekonfrontation nicht nachgewiesen werden konnte.

Hundehalter fühlen sich rechtlos
Österreichs Hundehalter fühlen sich durch die hundefeindliche Politik und den daraus entstehenden Hundehass zunehmend verfolgt, durch angehobene Hundesteuern abgezockt und durch Behördenwillkür rechtlos. Die immer wiederkehrende Aussage betroffener Hundehalter gegenüber dem ÖHV lautet: „Ich fühle mich mit meinem Hund in Österreich völlig rechtlos!“
Um es Hundehaltern zu erleichtern, sich rechtlich zu wehren und ggf. in die Offensive zu gehen, hat der Hundehalterverband in Kooperation mit der Allianz Elementar Versicherung eine speziell für Hundehalter geschaffene Hundehalter-Rechtsschutzversicherung zu einem günstigen Preis entwickelt.
Damit Hundehalter sich nicht länger rechtlos fühlen!